"goING - die Zweite" : Internationale Automobil-Ausstellung 2015

Audi hui, Daimler pfui

Und schon waren wieder zwei Jahre um. 2013 fuhren die Schüler und Schülerinnen der Q1- und Q2-Kurse im Fach Erdkunde erstmals nach Frankfurt, um  auf Einladung durch den VDA (Verband der Deutschen Automobilindustrie) im Rahmen  der berufsvorbereitenden schulischen Begleitmaßnahmen und wirtschaftsgeographischen Fragestellungen an der Veranstaltung "goING" teilzunehmen.

Am 23. September war es wieder soweit. Diesmal begleiteten neben den Fachlehrern , Herrn Coste und Herrn Kaufhold, auch noch die Erdkundereferendarinnen Manuela Klöppel und Delia Weber die Oberstufler.

Mit verschlafenem Blick ging es um 6.05 Uhr los, um pünktlich zum Check-In in der Messe eintreffen zu können. Dies gelang einigermaßen pünktlich um 10.15 Uhr.  Es wartete zunächst das Pflichtprogramm mit Vorträgen auf die "Wölfe".

Der VDA wirbt mit der Veranstaltung bei den Schülern deutschlandweit um Interessenten, die sich eine Berufsausbildung als Ingenieur in der Autoindustrie oder bei  Zulieferern vorstellen können.

In etwa 15-minütigen Vorträgen stellte eine Ingenieurin ihr Berufsfeld bei AUDI vor. Danach informierte ein Master-Student darüber, wie er über den zweiten Bildungsweg nach einer praktischen Ausbildung noch das Abitur nachgeholt hat, um danach ein praxisorientiertes Studium an der Technischen  Fachhochschule Amberg  zu absolvieren. Sein aktuellen Ziele umriss er wie folgt: Er wolle eine weitere berufliche Spezialisierung  erreichen und  voraussichtlichen  auch noch  habilitieren. Es folgte ein Vortrag seines Professors  ( "chach-chach": kleiner Witz für Insider  :0)  ) über die Möglichkeiten des Ingenieur-Studiums  an Fachhochschulen und Universitäten.

Nach einer Stärkung am Büffet schlossen sich jeweils drei halbstündige Standführungen  verschiedener Aussteller auf der Messe an. In vier Gruppen "creme", "rosa", "dunkelrot" und "türkis" ging es dann zu unterschiedlichen Zielen. Je ein Guide begleitete dabei  die Gruppen, um den pünktlichen Ablauf zu garantieren.

Während die Führung bei AUDI alle Mitgereisten begeistern konnte,  weil man auf die Fragen der Schüler einging und die Schüler den Exponaten nahe kommen konnten, war die Standführung bei Daimler ein Langweiler ("Ausbildung? Das steht alles im Prospekt"). Zudem begleitete ein offizieller Fotograf des VDA die Gruppe "creme" zur AUDI-Halle und machte Fotos vom Standbesuch, sodass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass diese "Wölfe" in der Dokumentation des VDA auftauchen werden.  Bei den übrigen Standführungen handelte es sich um Dienstleister und Zulieferer der Autoindustrie.

Die Firma "Formel D" entwirft unter anderem die Texte für Betriebs- und Bedienungsanleitungen von Autos und ist für das Design der Broschüren zuständig. Beim Entwurf und Bau einer Murmelbahn aus Papierbögen (Din A3 und A4) und Tesafilm war hier von allen  Gruppenmitgliedern Kreativität, Teamgeist und Fingerfertigkeit beim Basteln  gefragt.

"Mann+Hummel" entwickelt Öl- und Benzin -Filtersysteme für Autos und tüftelt am richtigen Sound von Motoren. "Plastic Omnium" produziert unter anderem Autoschürzen. "KSPG" schließlich ist ein Tochterunternehmen von Rheinmetall und entwickelt Antriebstechnik für Motoren.

Ab 14.45 Uhr bis zur Abfahrt um 18.50 Uhr verblieb dann für alle Beteiligten genügend Gelegenheit, die Messe unter die eigenen Füße zu nehmen, zu erkunden und natürlich auf Souvenirjagd zu gehen. Zwar fußlahm und müde, aber in guter Stimmung ging es schließlich heimwärts, wo man dann um 22.05 Uhr ankam.

Auch dieses Mal sprachen sich auf Rückfrage die Schülerinnen und Schüler mehrheitlich für die Beibehaltung des IAA-Besuchs aus. 2017 käme also dann "goING - die Dritte".   (Co)

IAA 2015
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