Klassenfahrt nach Langeoog

Wir, die 6d (jetzt 7d), trafen uns am Pfingstmontag, dem 26.05.2015, an dem alle anderen frei hatten, an der Schule. Nach 3 Stunden Busfahrt genossen wir auf der Fähre die frische Luft an Deck, bis manche Bekanntschaft mit den Möwen machten.

Auf Langeoog angekommen, erkundeten wir die Insel. Es wurden in den Geschäften die ersten Souvenirs sowie im Supermarkt Getränke gekauft. Am Wasserturm, dem Wahrzeichen Langeoogs, konnten wir über den ganzen Strand sehen. Von der blauen Nesselqualle über die Ohrenqualle bis hin zu Feuerquallen konnten wir an der Küste einiges entdecken. Am Ende des Tages fielen wir müde von der Fahrt und mit vielen tollen ersten Eindrücken in unsere Betten.

Am Mittwochmorgen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zu einer Scheune, wo wir unsere Fahrräder abholten. Wir fuhren durch kleine Sträßchen, über Dünenwege, bergauf und bergab bis in die entlegensten Winkel Langeoogs. Auf unserer Tour gewannen wir Eindrücke von der Natur. Wir fanden unter anderem neue Strandabschnitte, die wir gleich als Kulisse für Selfies nutzten. An einem netten Lokal, genannt Meierei, machten wir eine Verschnaufpause. An dem kleinen Hügel dort mussten wir natürlich sofort unsere Mountainbike-Künste unter Beweis, was nicht für alle gut ausging. Auf dem Rückweg veranstalteten wir Slalomfahrten um Pferdeäpfeln. Die dazugehörigen Pferde fanden wir dann vor einer Kutsche, die uns alle ausbremste und die wir leider nicht überholen konnten. Nach dem Essen gingen wir bei Sonnenuntergang noch einmal zum Strand.

Donnerstag, der vorletzte Tag unserer Klassenfahrt, war mit gleich zwei Aktionen bestückt. Am Schwimmbad angekommen, tauchten wir ohne Vorwarnung ins Wasser, bis wir bemerkten, dass es Salzwasser war. Mit roten Augen, aber jeder Menge Spaß schwammen, tobten und rutschten wir weiter. Leider war es nur eine kurze Zeit, die wir dort verbrachten, sie reichte aber aus, um alle Attraktionen, die das Schwimmbad bot, zu erkunden. Am besten fanden wir jedoch die Rutsche, die an das Wellenbecken grenzte.

Etwas außerhalb der Stadt bei den Dünen, trafen wir uns mit einem Mann, der mit uns eine Wattwanderung machte. Noch bevor wir am Watt ankamen, hatte er uns einige Tiere, die im Watt leben, näher gebracht, Merkmale und Erkennungszeichen verschiedener Möwen erklärt und uns eine essbare Pflanze, die einige von uns mit wenig Genuss probierten, vorgestellt. Auf dem Watt angekommen, dauerte es nicht lange, bis die ersten Rettungsversuche gemacht werden mussten, da so mancher sich so leicht nicht alleine befreien konnte. Am Ende liefen wir fast alle mit dreckigen Schuhen, Hosen und vereinzelt barfuß über die Insel zu unserer Herberge zurück. Nach dem Abendbrot trafen wir uns auf unseren Zimmern. Da es die letzte Nacht war, durften wir etwas länger auf bleiben. Wir ließen die letzten Tage dann noch einmal Revue passieren und machten viel Quatsch.

Der Freitag und die Zeit auf Langeoog vergingen wie im Flug. Auf der Rückfahrt drehten wir die Musik im Bus noch einmal richtig auf und brachten unsere Stimmen bis zur Heiserkeit. An der Schule kamen wir dann mit etwas Verspätung an. Wir verabschiedeten uns voneinander und gingen erschöpft, aber sehr glücklich mit unseren Eltern zu den Autos.

Im Namen der ganzen Klasse bedanke ich mich bei Herrn Reiffer und Frau Virsilo für die tollen Tage, die wir zusammen auf Langeoog verbringen durften.   (Leonie Rubarth, 7d)