Studienfahrt 2015 zum Gardasee

Freitag, 25. September 2015, Parkplatz Gymnasium an der Wolfskuhle. Der Beginn einer legendären Stufenfahrt zum Gardasee. Pünktlich um 20.00 Uhr starteten die Motoren von Schiwy, unserem Bus, und die 16- stündige Fahrt konnte beginnen. Die Stimmung war ausgelassen und die Vorfreude deutlich zu erkennen. Zunächst wurden laut Lieder geschmettert und spekuliert, wie denn unser Hotel aussehen würde. Je später der Abend, desto ruhiger wurde es im Bus und nach und nach schliefen wir ein. Gegen 8 Uhr morgens kamen wir dann in Bozen in Südtirol an. Einige Schüler hatten eine kleine Stadtführung vorbereitet und so machten wir uns in Kleingruppen auf und erkundeten Bozen. Am Vormittag ging es dann noch in das Ötzi-Museum, welches unterschiedlich schnell erkundet wurde.

Um 13 Uhr machten wir uns  auf den Weg nach Bussolengo und zu unserem Hotel. Nach circa 2 Stunden erreichten wir unser Ziel und waren positiv überrascht. Ein schöner Tal-Blick und ein riesiger Swimmingpool erwarteten uns. Nachdem die Zimmerverteilung geklärt war, konnten wir nach kurzer Verzögerung unsere Zimmer beziehen. Der restliche Tag stand zur freien Verfügung.

Am Sonntag machten wir uns dann zu einer mörderischen Uhrzeit (7:00 Uhr, früher als Schulbeginn) auf den Weg nach Venedig. Nach einer drei stündigen Fahrt erreichten wir den Hafen, von dem wir mit einem kleinen Boot in das Zentrum von Venedig gefahren wurde. Dort angekommen, erwartete uns eine Stadtführung. Der Stadtführer zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die meisten von uns waren von der Schönheit der Stadt und den vielen Kanälen hellauf begeistert und machten ein Foto nach dem anderen. Nach der Führung hatten wir dann einige Stunden Freizeit und konnten die Stadt auf eigene Faust erkunden. Die einen gingen shoppen, ruhten sich aus oder gingen lecker italienisch essen. Um 16 Uhr traten wir dann den Rückweg an. Im Hotel angekommen, gab es noch Abendessen und der restliche Abend stand zur freien Verfügung. Natürlich wurden andere Zimmer besucht, viel gequatscht und Knabbersachen gegessen. An diesem Abend machten wir  auch das erste mal mit der hoteleignen Security Bekanntschaft. Diese ging mit unser eher wenig sensibel um und verfrachtete die, die in anderen Zimmern waren, rigoros in ihre eigenen.

Am nächsten Morgen frühstückten wir  erst um 8.30 Uhr und fuhren eine Stunde später nach Malcesine, eine Stadt im Westen des Gardasees. Dort nahmen wir  ein kleines Boot und machten eine Bootstour über den Gardasee. Der Ausblick war atemberaubend. Nach circa 20 Minuten kamen wir in Limone an, ein kleines verwinkeltes Städtchen, was viele von uns als das Highlight der Fahrt ansahen. Die Stadt hatte mit ihren kleinen Gassen und dem wunderschönen Blick über den Gardasee einiges zu bieten. In Limone hatten wir eine knappe Stunde, bevor es zurück nach Malcesine ging. Auch dort hatten wir noch einmal Freizeit, die wieder zum Shoppen, Erkunden der Stadt und Essen genutzt wurde. Dann ging es wieder zurück zum Hotel und in oder an den Pool.

Der dritte Tag begann wieder mit einer Bustour. Dieses Mal allerdings in das 20 km entfernte Verona. Dort konnten unter anderem wir den berühmten Balkon von Romeo und Julia besichtigen. Auch die Arena hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck. Nach einer Schülerstadtführung stand der restliche Tag mal wieder zur freien Verfügung.

Der Mittwoch begann (oh wunder) wieder mit einer Busfahrt. Dieses Mal ging es in den Süden des Gardasees. Nach Sirmione. Dort angekommen erwartete uns eine wunderschöne alte Stadt, die sich hinter einer Burg befand. Diese Burg war eine Wasserburg und Sirmione eine Halbinsel. Nachdem alle einige Fotos von der Burg gemacht hatten, strömten wir ins Innere der Stadt. Schnell wurde klar, dass ein Eis hier Pflicht ist. Die riesigen Eiskugeln, die wir alle kaum aufessen konnten, waren einfach verlockend. Mit vollem Bauch ging es dann an den Strand, wo die einen oder anderen sich sogar in die "Fluten" des Gardasees wagten. Am Nachmittag ging es  wieder zurück zum Hotel. Wir stärkten uns noch einmal am Abendbuffet bevor es um 20.00 Uhr in daas Städtchen Lazise ging. Dort konnten wir uns gemütlich in eine Bar oder ein Café setzen und den Gardasee bei Nacht genießen.

Um 22 Uhr fuhren wir  wieder zum Hotel und hatten den restlichen Abend für uns. Mittlerweile hatten wir uns Schlachtpläne überlegt, um die Security auszutricksen. Das gelang uns meistens auch ganz gut.

Am Donnerstag, unserem letzten Tag am Gardasee, machten wir uns auf in den Norden nach Riva. Nach einer 2,5 stündigen Busfahrt erreichten wir das kleine Städtchen. Nach einem kurzen Referat, indem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erläutert wurden, konnten wir alleine los und uns die Stadt anschauen. Die kleinen Einkaufspassagen machten einen schönen und gemütlichen Eindruck,  sodass der eine oder andere noch ein Souvenir mitnahm. Nach einiger Zeit ging es dann auch wieder zurück zum Hotel wo nun die Koffer gepackt wurden. Da die Rückfahrt für 5 Uhr morgens angesetzt war, wollten die meisten die Nacht durchmachen und später im Bus schlafen. Pünktlich um viertel vor 5 fanden sich alle am Bus ein und die Rückfahrt konnte beginnen. Eine 16-stündige Fahrt lag vor uns. Die ersten Stunden wurden überwiegend zum Schlafen genutzt. Um 21.30 Uhr erreichten wir dann den Parkplatz am Gymnasium an der Wolfskuhle. Wir waren alle ziemlich platt und freuten uns auf unser kuscheliges Bett zuhause. Abschließend kann ich sagen, und ich denke, der Rest der Truppe sieht das auch so, dass es eine wunderbare Stufenfahrt war. Wir hatten eine Menge Spaß, haben super viel gesehen und erlebt. Wir haben uns alle super verstanden und Streit und Stress waren auf der Fahrt ein Fremdwort. Auch nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an Frau Hille, Frau Mischor und Herrn Rupprecht, dass Sie es eine Woche mit uns ausgehalten haben und uns diese wunderbare Fahrt ermöglicht haben. Wir fahren immer wieder gerne mit Ihnen!!! Also kann das nächste Mal kommen :)   (Nele Schulzeborgmühl)