Unser Tag beim Wettbewerb Jugend forscht:

Als wir (Charlotte, Diyar, Janina, Milena und Herr Schiolko) am Bildungszentrum Thyssenkrupp in Duisburg ankamen, machten wir uns sofort daran, unseren Stand einzurichten und unsere vorbereiteten Plakate aufzuhängen. Danach blieb Zeit um die Kontrahenten kennenzulernen und Projekte anzuschauen. Die Jurys machten sich dann gegen 8:30 Uhr auf den Weg, um die Gruppen der jeweiligen Projektbereiche zu befragen und sich Präsentationen anzuhören.

Als die Jury der Spalte Chemie bei uns eintraf (etwas früher als gedacht, da der Teilnehmer nebenan erkrankt war), stellten wir unsere Ergebnisse vor und beantworteten aufkommende Fragen. Nach der Präsentation wollten wir uns eigentlich zum Bereich des Caterings begeben, um ein Frühstück einzunehmen, hatten aber alle eigenes Essen dabei und beschlossen deshalb, lieber dieses zu frühstücken. Nach dem Essen blieb reichlich Zeit, um noch einmal einen differenzierteren Blick auf die anderen Projekte zu werfen. Gegen 12:15 Uhr begaben wir uns erneut in die hauseigene Cafeteria um zu Mittag zu essen. Da ab 14:00 Uhr Interessenten von außerhalb in die Halle gelassen wurden, nutzten die Veranstalter die Gelegenheit um ein Gruppenfoto mit allen Teilnehmern auf dem Vorhof des Bildungszentrums zu schießen. Früher an dem Tag, nämlich kurz nach des Jury-Besuches, hatte der Fotograf bereits von jeder Gruppe ein einzelnes Foto gemacht, auf welchem auch das Thema des jeweiligen Projektes beleuchtet wurde. Den Rest der Zeit bis zur Feierstunde verbrachten wir damit, unser Thema den eingetroffenen Interessenten näher zu bringen, ebenso wie unsere Visionen für die Zukunft.

Im Rahmen der späteren Feierstunde wurden alle Teilnehmer mit einer Urkunde geehrt, ausgewählte Projekte bekamen einen Sonderpreis , und diejenigen, die die Jury am meisten von sich und ihren Leistungen überzeugt hatten, erzielten den ersten ,zweiten, oder dritten Platz. Jedoch durften nur diejenigen am Landeswettbewerb teilnehmen, die mit einem ersten Platz von der Bühne gingen, von welchen im Übrigen nur drei vergeben worden waren. Unsere Arbeit bekam einen Sonderpreis, ein Abonnement der Zeitschrift „Natur“, über welches wir uns sehr freuten, auch wenn wir nicht weiter in die nächste Runde gekommen waren (was uns im Übrigen aber nicht davon abhält, unsere Forschungen fortzusetzen und nächstes Jahr erneut anzutreten).

Den Abschluss des Tages bildete die Fahrt nach Hause, die wir trotz Müdigkeit und langem Andauern alle heil überstanden. Als Fazit lässt sich festhalten, dass dieser Tag als wertvolles Erfahrungssammeln fungierte und wir durchaus mehr davon profitiert haben, als man auf den ersten Blick vermuten würde.