Wir durften vom 13. bis 17. Oktober an den LernFerien NRW im Science College Overbach teilnehmen. Insgesamt waren rund 40 Jugendliche vor Ort, aufgeteilt in zwei Gruppen – Biologie „Mikroorganismen“ und Astronomie „Universum“.

Ab Ferienbeginn finden an unserer Website umfangreiche Wartungsarbeiten statt – nach den Ferien soll sie dann wieder zuverlässig funktionieren.
Schüler*innen aus der Oberstufe helfen euch bei der Schlichtung/ Beilegung von Konflikten, indem sie mit euch ein Schlichtungsgespräch führen.
Wir waren Teil der Astronomie-Gruppe und beschäftigten uns die Woche über intensiv mit verschiedenen Themen rund um das Universum.
Am ersten Tag lernten wir sofort neue Freunde kennen. Um uns mit den Themen der Woche vertraut zu machen, hielt Simon, einer der Dozenten, nachmittags einen Einführungsvortrag über Astronomie. Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit den anderen und festigten so die neuen Freundschaften.
Der zweite Tag begann mit Beobachtungen durch ein Sonnenteleskop und Experimenten zu Lichtspektren sowie einem Vortrag zum Lebenszyklus eines Sterns. Am Nachmittag hörten wir einen Vortrag von Oliver Pooth, Professor der Universität Aachen, über Schwarze Löcher und das Einsteinteleskop, der die theoretischen Grundlagen anschaulich vermittelte. Abends entschieden wir gemeinsam in großer Gruppe uns den aufgenommenen Livestream des Raketenstarts von Starship anzusehen.
Am nächsten Tag informierte uns Nina, eine weitere Dozentin, vorbereitend für den Bau einer Nebelkammer, über Astroteilchenphysik. Anschließend bauten wir diese, um Spuren von Teilchen sichtbar zu machen. Im weiteren Verlauf des Tages gab es einen Medienworkshop für uns, wieder von Jannik, dem zuständigen Dozenten, in dem wir begannen, unsere Erkenntnisse filmisch zu dokumentieren. Der Tag endete mit einem Vortrag von Witold Franke, auch Dozent, über die Existenz des Universums, der viele philosophische Fragen aufwarf.
Der darauffolgende Tag begann mit der Fertigstellung unseres Filmprojekts. Anschließend diskutierten wir über die Möglichkeit außerirdischen Lebens, basierend auf unseren gewonnenen Erkenntnissen, und lernten mehr über das IceCube-Projekt, an dem Simon beteiligt ist. Den Abend nutzten wir, um die Woche in gemeinsamer Runde am Lagerfeuer ausklingen zu lassen.
Am letzten Tag präsentierten alle Gruppen ihre Abschlussprojekte. Unser Film trug den Titel „Phylight – Biss zum schwarzen Loch“ – inspiriert von Twilight, aber als astronomische Variante.
Es war der perfekte Abschluss einer Woche voller spannender Experimente, faszinierender Erkenntnisse und neuer Freundschaften. Wir sind dankbar für diese unvergessliche Zeit.
(Melisa Colak und Leyla Uyman, Q1)