Im März 2026 hatten 15 Schüler:innen unserer Schule die Möglichkeit, im Rahmen des Schüleraustauschs nach Madrid zu reisen. Begleitet wurden wir dabei von Frau Grotthaus und Frau Santos, die die Fahrt organisiert und uns während des Austauschs unterstützt haben.

Ab Ferienbeginn finden an unserer Website umfangreiche Wartungsarbeiten statt – nach den Ferien soll sie dann wieder zuverlässig funktionieren.
Schüler*innen aus der Oberstufe helfen euch bei der Schlichtung/ Beilegung von Konflikten, indem sie mit euch ein Schlichtungsgespräch führen.
Gemeinsam verbrachten wir mehrere spannende Tage in der spanischen Hauptstadt, lernten den Alltag unserer Austauschschüler:innen kennen und sammelten viele neue Eindrücke von der spanischen Kultur, der Schule und dem Leben in Madrid. Neben dem gemeinsamen Programm blieb auch genug Zeit, um neue Freundschaften zu stärken und unvergessliche Erinnerungen zu schaffen.
Hier unser Wochenprogramm:
Am Sonntag trafen wir uns um 13:15 Uhr am Flughafen Düsseldorf. Nachdem wir unsere Koffer abgegeben hatten, verabschiedeten wir uns von unseren Familien und gingen anschließend durch die Sicherheitskontrolle. Danach mussten wir nur noch unser Gate finden und warten, bis das Boarding beginnt. Nach einiger Zeit bemerkten wir, dass sich das Gate geändert hatte, weshalb wir schnell zum neuen Gate gegangen sind. Um 15:45 Uhr startete der Flug, der ungefähr zweieinhalb Stunden dauerte. Nach der Ankunft holten wir unser Gepäck ab und wurden von unseren Austauschschüler:innen in Empfang genommen. Auf diesen Moment hatten wir uns besonders gefreut, da wir uns zuletzt vor einem Jahr gesehen hatten. Den restlichen Abend verbrachten wir in unseren Gastfamilien. (Lilian Grefling)
Am Montag fing unser erster ganzer Tag in Madrid an. Nachdem wir um 8:00 Uhr alle an der Schule angekommen waren, gab es als gemeinsames Frühstück klassische spanische churros con chocolate. Diese ließen wir uns schmecken und fuhren dann gestärkt in die Innenstadt von Madrid. Gemeinsam mit den spanischen Austauschschülerinnen und -schülern erkundeten wir die Straßen und machten viele Erinnerungsfotos, um die ersten Eindrücke und Momente einzufangen. Mittags machten wir uns dann auf den Weg zur „La Almudena“, einer großen, beeindruckenden Kathedrale. Dort verbrachten wir etwas Zeit und betrachteten die wunderschönen Zeichnungen und Wände des Gebäudes. Anschließend gingen wir zum „Palacio Real“, dem ehemaligen Königspalast. Dort konnten wir alte Säle und Gemälde bewundern. Mit vielen neuen Eindrücken machten wir Schülerinnen und Schüler uns anschließend selbst auf Erkundungstour durch die wunderschönen Straßen Madrids. Wir gingen shoppen und kauften Souvenirs. Zum Mittagessen gab es typische „Bocadillos“ mit verschiedenem Belag. Danach nahmen wir wieder die Metro zurück zur Schule und ließen den Tag gemeinsam mit Pizza und Karaoke ausklingen. (Mirja Kallweit und Lara Stang)
Am Dienstag hatten wir zum ersten Mal Unterricht. Nach drei Stunden Schule ging es direkt weiter mit einem Ausflug nur für uns Deutsche. Von der Schule aus fuhren wir ca. eine Stunde mit der Bahn nach El Escorial, einer berühmten Kloster-und Palastanlage. Während der Fahrt konnten wir die Umgebung von Madrid kennenlernen und gemeinsam die Aussicht genießen. Nach unserer Ankunft mussten wir noch ein längeres Stück bergauf laufen. Das war ziemlich anstrengend, weil es an dem Tag sehr warm war. Einige besonders motivierte Jungs aus unserer Gruppe veranstalteten auch noch ein Wettrennen auf dem Hin- und Rückweg.
Am El Escorial angekommen, bekamen wir eine interessante Führung durch die Anlage. Dabei erfuhren wir viel über die Geschichte Spaniens und besichtigten unter anderem alte Königsgräber. Nach einer kleinen Mittagspause im Klostergarten, von dem wir eine beeindruckende Aussicht auf die umliegende Umgebung hatten, ging es für uns zurück mit dem Zug nach Madrid. Den restlichen Nachmittag verbrachten alle in ihren spanischen Familien. Zum Abschluss des Tages gingen wir alle gemeinsam bowlen, und einige ließen den Abend anschließend noch beim Essen ausklingen. (Johanna Rudolph)
Der Mittwoch begann um 8:00 Uhr mit dem Unterricht in der Schule, bei dem jede:r gemeinsam mit dem bzw. der Austauschpartner:in verschiedene Fächer hatte. Nach Schulschluss um 13:30 Uhr hatten wir etwas Freizeit, die alle unterschiedlich nutzten. Nachmittags fuhren wir gemeinsam zum Retiro-Park. Dort durften wir den Park in kleinen Gruppen erkunden. Anschließend besuchten wir zusammen den Prado, eines der bekanntesten Kunstmuseen Spaniens. Dort konnten wir auf mehreren Etagen zahlreiche historische Gemälde und Kunstwerke bestaunen. Auf dem Rückweg nutzten einige von uns die Gelegenheit, noch ein paar Souvenirs zu kaufen, bevor es wieder nach Hause ging. (Luna Carlotta Althaus)
Der Donnerstag startete wie jeden Morgen an der Schule. An diesem Tag war geplant, dass wir einen ganzen Tag mit allen in Toledo verbringen. Die Fahrt dorthin mit unserem Privatbus dauerte nur eine Stunde. Unsere ersten Eindrücke von Toledo waren grandios. Die Stadt hat sich nochmal ganz anders als Madrid angefühlt.
Das erste Ziel in Toledo war die Santa Iglesia Catedral Primada de Santa Maria, die Kathedrale von Toledo. Diese Kathedrale war nicht nur von außen, sondern auch von innen atemberaubend. Hier hatten wir ungefähr eine Stunde Zeit, um diese zu erkunden und die besondere Atmosphäre auf uns wirken zu lassen. Danach besuchten wir auch noch eine Synagoge, die nicht allzu weit entfernt von der Kathedrale lag. Sie war zwar kleiner, aber trotzdem einen Besuch wert. Hier konnte man erfahren, wie verschiedene Religionen (Juden, Christen und Muslime) früher in Toledo zusammengelebt haben. Danach gab es eine Pause im gemeinsamen Programm und wir konnten Toledo in kleinen Gruppen selbstständig erkunden. Viele nutzten die Zeit, um Souvenirs zu kaufen und dabei gleichzeitig die Stadt zu erkunden. Am Nachmittag trafen wir uns wieder, um gemeinsam zurück nach Madrid zu fahren. Auf der Fahrt zurück stoppten wir bei der Vista Panorámica. Wie der Name schon verrät, ging es auf eine Aussichtsplattform. Diese befand sich auf einer Anhöhe über dem Fluss Tajo. Von hier aus hatte man einen atemberaubenden Blick auf Toledo und die umliegende Landschaft. Anschließend ging es wieder zurück zur Schule. In den Gastfamilien ruhten wir uns nun nach einem Tag voller Aktivitäten aus, denn für den Abend war noch ein gemeinsames Essen geplant. Wir trafen uns mit den Spanier:innen in einem Restaurant, um gemeinsam unseren letzten Abend zu verbringen. Dieser Abend schuf auf jeden Fall Erinnerungen, die wir alle niemals vergessen werden. Besonders viel Spaß hatten wir an einem Fotoautomaten im Restaurant, in dem wir versuchten, meist nicht geglückte Gruppenfotos zu schießen. Somit wurde dieser Abend wirklich unvergesslich. (Minh Vuong Pham)
Unser Tag fing in der Schule an. Um 8 Uhr mussten wir alle dort sein und hatten bis 14:30 Unterricht. So konnten wir einen richtigen spanischen Schulalltag miterleben. Da wir alle in verschiedenen Klassen waren, erlebte jeder etwas anderes und manche gingen sogar auf eine Exkursion. Um 11:30 Uhr wurde unsere Gruppe in zwei kleinere Gruppen eingeteilt, da die spanischen Oberstufenschüler einen Rundgang durch die Schule vorbereitet hatten. Wir durften durch 200 Jahre alte Tunnel gehen, in denen Schüler und Lehrkräfte, beispielsweise während des spanischen Bürgerkriegs Schutz gesucht hatten. Außerdem besichtigten wir die schuleigene Kirche und gingen anschließend auf das Dach der Schule, um dort noch einige Fotos zu machen. Um 13:30 war dann die zweite Gruppe mit dem gleichen Programm an der Reihe. Danach war der Schultag auch schon vorbei und wir konnten einen freien Mittag genießen. Um 17:00 Uhr war es für uns alle dann Zeit, zum Flughafen zu fahren. Um 17:30 trafen wir uns am Flughafen, um uns von unseren Gastfamilien zu verabschieden. Der Abschied war sehr emotional und es flossen sogar einige Tränen. Da unser Flug aber schon um 20:00 Uhr ging, mussten wir relativ zügig weiter. Nach Check-In, Sicherheitskontrolle und ein bisschen Shopping stiegen wir um 19:30 Uhr in das Flugzeug und machten uns auf den Weg nach Hause. Um 22:35 Uhr landeten wir schließlich wieder in Deutschland und ca. eine halbe Stunde später liefen wir dann durch die Empfangshalle, wo unsere Eltern schon auf uns warteten. Damit ging unser ereignisreicher Austausch zu Ende. (Maria Wolff Gonzales)