Drei Tage, eine Bühne, unzählige Klänge: Vom 21. bis 23. Februar 2025 fanden in der Aula des Gymnasiums an der Wolfskuhle die traditionellen Bigband-Konzerte statt. Was vor 30 Jahren als mutiges Schülerprojekt begann, ist heute fester Bestandteil des Schullebens – und längst zu einem Gemeinschaftskonzert vieler Ensembles geworden…

Herzlichen Glückwunsch an alle Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr erfolgreich die DELF-Prüfungen im Januar 2026 bestanden haben!
Auch 2026 lud das Gymnasium an der Wolfskuhle wieder zu seinen traditionellen Big Band-Konzerten ein:
„Wenn die BrassRoots, die United Brass, der hardChor, das Orchester an der Wolfskuhle und die Drumline Wolfpack gemeinsam auf der Bühne stehen, entsteht ein abwechslungsreiches und energiegeladenes Konzertprogramm – gestaltet von Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen…
Eröffnet wurde jeder Abend mit einem rhythmischen Beat Poem, das humorvoll und nachdenklich zugleich auf die Gründung der ersten Bigband 1994 zurückblickte – eine Zeitreise von Nelson Mandela bis zur Kelly Family. Am Ende dieser Rückblende stand die Erkenntnis: Die Musik, die damals begann, lebt heute weiter – getragen von einer neuen Generation, die sich derselben Begeisterung verschrieben hat.
Die United Brass Bigband stand zwar im Zentrum des Abends, doch sie war keineswegs allein auf der Bühne. Den Auftakt gestaltete die Junior-Bigband BrassRoots, die mit großer Spielfreude und sicherem Zusammenspiel begeisterte. Ihr Programm reichte von Song for My Father – mit einem eindrucksvollen Trompetensolo – bis hin zu The Final Countdown, das für ordentlich Energie in der Aula sorgte. Ebenfalls Teil des großen Ganzen waren der hardChor, die Wolfpack Drumline und das Orchester an der Wolfskuhle, die den Abenden klangliche Vielfalt und musikalische Tiefe verliehen. Für Licht, Ton und Projektionen sorgte wie immer zuverlässig die Theatertechnik-AG, die die Aula in eine stimmungsvolle Konzertbühne verwandelte. So wurde das Konzert einmal mehr zu einem echten Gemeinschaftsprojekt, bei dem viele Fäden aus dem musikalischen Leben der Schule zusammenliefen.
Das Programm, das die Bandmitglieder selbst zusammengestellt hatten und das wie immer speziell für die Besetzungen arrangiert worden war, zeigte eine beeindruckende stilistische Bandbreite – von Snarky Puppy bis ABBA , von Tower of Power bis Lizzo . Besonders auffällig war dabei die Eigenständigkeit, mit der die Musiker:innen ihre Stücke interpretierten: mal druckvoll, mal leise und sensibel, aber immer mit sichtbarer Spielfreude.
Eröffnet und beschlossen wurden die Konzerte traditionell mit gemeinsamen Stücken aller Ensembles – in diesem Jahr mit „About Damn Time“ , das mit Groove und Witz einen passenden Schlusspunkt setzte. Zwischen Jazz, Funk, Ska und Pop spiegelten die Abende das wider, was Musik an der Wolfskuhle ausmacht: Zusammenarbeit, Kreativität und Freude am gemeinsamen Tun.
Nicht zuletzt war auch das Publikum Teil dieser Verbindung – Ehemalige, Eltern, Freunde und viele aktuelle Schüler:innen füllten die Aula, hielten beim Beat Poem ihre Handytaschenlampen in die Höhe und machten so sichtbar, was das Konzert eigentlich feiert: drei Jahrzehnte Schulmusik, getragen von Engagement, Zusammenhalt und einer großen Portion Spaß.
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