Frankreich-Austausch (Crest)

Flagge Frankreich

Die Austauschgruppe hat eine sehr abwechslungsreiche, sonnige Woche erlebt.

Besucht wurde u.a. das Rathaus, die Schule/Unterricht, ein Bauernhof, der höchste Festungsturm Frankreichs (von dem viele sich sogar abgeseilt haben)…

Gruß aus dem TGV

Frankreich-Austausch 2025

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Dieses Jahr waren wir im Rahmen des Französisch Austauschs in Crest.

Die 9er (jetzigen 10er) kannten ihre Partner schon aus dem letzten Jahr, die 8er (jetzigen 9er) kannten ihre Partner noch nicht.

Die Fahrt nach Crest startete um 5:45 am Essen Hbf, danach ging es erst nach Köln, natürlich mit Verspätung. Von da aus ging es dann mit dem Eurostar durch Belgien nach Paris und nach einer kurzen Pause dann weiter mit dem TGV nach Valence. In Valence angekommen, wurden wir schließlich von unseren Partnern abgeholt und sind mit ihnen zu sich nach Hause. Insgesamt waren wir um die 14 Stunden unterwegs.

Morgens beim Frühstück gab es schon die ersten Unterschiede zu unserem Frühstück, denn dort wird nicht wie bei uns das Brot oder ähnliches vom Teller gegessen, sondern in Milch oder Tee eingetunkt und dann gegessen, bei egal welchem Belag. Beim Abendessen gab es auch Unterschiede, die Franzosen trinken sehr viel Wein, vor allem abends beim Abendessen trinken viele ein Glas Wein. Außerdem haben viele Familien Hühner und somit ihre eigenen Eier im Garten. Jeden Tag, außer am Wochenende, waren wir mit den Partnern in der Schule, teilweise sogar bis 17 Uhr, aber dafür haben sie eine 2-stündige Mittagspause in der sie in der Kantine essen oder auf dem Schulhof spielen können. Auch kann man das Schulgelände nicht einfach so verlassen, die Eltern müssen unterschreiben, dass man gehen darf. Das Schulsystem in Frankreich ist anders als bei uns, denn dort haben die Schüler jeden Tag der Woche nachmittags auch noch Unterricht, außer an einem Tag Mittwoch, da endet der Unterricht gegen 12 Uhr. Manchmal hat man aber auch mehr oder weniger von der 2-stündigen Pause, denn die Schulstunden sind teilweise unterschiedlich lang und nicht gleichmäßig auf die verschiedenen Fächer verteilt. Für Franzosen sind Deutsch und Englisch schwierig zu lernen.

Der Besuch bei der Bürgermeisterin war sehr schön genauso wie der Turm von Crest, von dem wir uns sogar abseilen konnten, was die meisten gemacht haben. Außerdem haben wir einen Bauernhof in Eurre und den Markt von Crest besucht. Der Bauernhof hatte sehr viele Schweine sowie Ziegen, aber auch 4 Kühe, ein paar Schafe, 2 Hunde und ein paar Katzen. Auf dem Bauernhof wird Käse und Joghurt selbst hergestellt. Beides haben wir natürlich auch probiert. Im Gegensatz zu unserem Joghurt ist der Joghurt dort saurer und stückiger, aber trotzdem sehr lecker genau wie der Käse, der aus Ziegenmilch hergestellt wird. In Crest und Umgebung wird man sehr viel Käse aus Ziegenmilch finden, der einen besonderen Geschmack, im Gegensatz zu dem Käse, den wir in Deutschland haben, hat.

Im Fablab haben alle mit ihrem Partner Schlüsselanhänger erst am Computer designt und dann mit einem Laser auf Holz gebrannt. Man konnte entweder zweimal den gleichen machen oder sich einen teilen. Manche haben auch noch einen zweiten Schlüsselanhänger mit ihren Freunden gemacht. Auch die Lehrer haben welche gemacht. Im Archijeux, eine Art Jugendzentrum, wurden viele Spiele gespielt. Sehr beliebt war der Kicker im Keller, wo durchgehend gespielt wurde.

Am Wochenende haben die meisten Ausflüge gemacht, z.B. nach Lyon, zu der Familie der Partner oder waren wandern zu Wasserfällen im regionalen Naturpark Vercors, welche sehr schön waren. Denn um Crest herum sind viele teilweise auch sehr hohe Berge wo man wandern gehen kann. Am letzten Nachmittag (Mittwoch) waren einige noch Bowlen und später zusammen mit noch weiteren im Garten von einer französischen Partnerin Pizza essen und Spiele spielen.

Und dann war die Woche schon wieder vorbei, viel schneller als man gedacht hätte. Viele waren traurig, dass wir schon wieder zurückfahren mussten, aber viele haben auch schon Pläne die Partner wieder zu besuchen. Dann war aber auch Zeit zum Bahnhof aufzubrechen und dann waren wir auch schon wieder in Paris, der TGV war sehr schnell unterwegs, mit meistens um die 280 km/h. Mit einer kleinen 2-stündigen Pause an der Seine ging es dann wieder mit dem Eurostar nach Köln. Von da aus dann zurück nach Essen. Schon war eine Woche in Frankreich wieder zu Ende.

Anna, Mara (beide 10a), Shealeigh (9a)